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Putin spricht mit Journalisten über den Russland‑Ukraine‑Krieg, den tödlichsten Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg, berichtet Reuters.
In einer Pressekonferenz im Kreml sagte Präsident Wladimir Putin, dass der Krieg in der Ukraine dem Ende nahe sei und Russland für neue Sicherheitsverhandlungen bereit sei. Er fordert neue Garantien für russische Interessen im Schwarzen Meer, Kaliningrad und anderen strategischen Gebieten und schlug den ehemaligen deutschen Kanzler Gerhard Schröder als bevorzugten Partner für die Gespräche vor, den er als „Brückenbauer“ für den Dialog mit der EU bezeichnete.
Nach dem Angriff im Februar 2022 verhängten die Vereinigten Staaten, die EU und andere schwere Sanktionen gegen Russland, darunter ein Exportverbot für fortschrittliche Technologie, eine Finanztransaktionsblockade und den Ausschluss von Kapitalmärkten. Infolgedessen sank das BIP Russlands 2023 um etwa 6‑7 %, was eine europäische Energiekrise auslöste, da Russland die Gaslieferungen reduzierte, um politischen Druck auszuüben.
Laut humanitären Organisationen hat der Konflikt über 8 Millionen Vertriebene und mehr als 120 000 Opfer gefordert, was ihn zum tödlichsten Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg macht. Die Zerstörungen der Infrastruktur sind enorm: Städte wie Mariupol, Charkiw und Donezk wurden weitgehend zerstört, während Energieversorgungsnetze, Wasserleitungen und Transportsysteme stark beschädigt wurden.
Die Reaktionen auf Putins Erklärung sind gespalten. Einige Analysten in Washington und Brüssel sehen darin einen Versuch, die Verhandlungen zu beschleunigen, bevor wirtschaftlicher und militärischer Druck für Moskau untragbar wird. Vertreter der NATO und der ukrainischen Regierung kritisieren sie als „Propaganda“, die die Realität einer aktiven Front und anhaltende Verluste für beide Seiten verschleiert.